Meine Definition von Videospielen
by Ryu on Sep.24, 2009, under In eigener Sache
Ich wurde in letzter Zeit oft gefragt wie ich eigentlich Videospiele definiere. Nun ich hab mir mal ein paar Gedanken gemacht, auch wenn es für viele Leute weithergeholt und ein bisschen abgedreht klingt. Ich .hätte noch viel mehr schreiben können, aber das sollte eigentlich reichen um meine Meinung wiederzuspiegeln.
“Für mich sind Videospiele eine Reise in eine komplett neue Welt, in der jeder einzelne Charakter eine ganz eigene Geschichte hat. Das Faszinierende ist, wenn man in diese Welt abtaucht, alles um sich herum vergisst und einfach mit jedem Gedanken dieses Universum erforschen kann. Auch wenn ein Spiel nur eine digitale Welt ist und von den meisten Menschen nur belächelt wird, so sollte man die Geschichten und vor allem die Ideen, die da drin enthalten sind nicht unterschätzen. Meiner Meinung nach kann man ein gutes Rollenspiel mit einem epischen Roman gleichsetzten. Denn in einem Roman gibt es sympathische und unsympathische Charaktere, sowie Helden und Antihelden. Man fiebert mit und fragt sich was wohl als nächstes passiert. Es trifft einen schon ein bisschen, wenn seine Lieblingsfigur stirbt oder hasst es wenn der Antagonist in irgendeiner Weise gewinnt. In einem Rollenspiel ist es nicht anders. Nur wird durch die Visualisierung und die Interaktionen die Geschichte, die für mich das Wichtigsten an einem Spiel ist, stärker herüber gebracht.”

September 27th, 2009 on 19:22
Du hast Rollenspiele, nicht aber Videospiele im Allgemeinen definiert.
September 28th, 2009 on 14:25
Der Rest ist es garnicht wert Videospiel genannt zu werden
November 12th, 2009 on 15:39
Jau, Rollenspiel-Definitionen rulen.
Ich denke auch, dass Videospiele einen höheren Anspruch als alle anderen Medien haben (können), weil sie diese Medien in sich vereinen und noch neue hinzukommen:
-Text/Lyrik/Erzählkunst
-Grafik-Design/Kunst
-Film/Dramaturgie
-Sound-Design
-Musik
-Programmier-Kunst
-Interface-Design
-Game-Design
Hardcore!